Radioaktivität

Die dramatischen Vorkommnisse im Atomkraftwerk Fukushima und Tschernobyl haben die Diskussion um die Kernenergie neu entfacht. Unheimlich, weil geruchlos und unsichtbar, fürchten sich die Menschen vor Strahlenbelastungen. Wie gross sind die Auswirkungen durch die Unfälle in der Vergangenheit tatsächlich und müssen wir uns sorgen? Der Begriff Radioaktivität ist vielen bekannt, doch was ist daran so gefährlich? Umgangssprachlich werden die Begriffe Radioaktivität und Strahlung gleichgesetzt. Deshalb wird bei Unfällen wie in Japan oder in Tschernobyl oft unzutreffender Weise von radioaktiver Strahlung gesprochen, doch handelt es sich bei Radioaktivität und Strahlung um zwei unterschiedliche Begriffe. Aus dem lateinischen Wort Radius (Strahl) abgeleitet, beschreibt Radioaktivität die Eigenschaft von instabil gewordenen Atomkernen, die sich unter Abgabe von Energieteilchen und Strahlung in ein anderes Element umwandeln. Dieser Prozess wird radioaktiver Zerfall genannt. Der Grad der Radioaktivität und damit die Zerfallswahrscheinlichkeit beschreibt die Halbwertszeit der einzelnen Elemente. Radioaktive Materie mit kurzer Halbwertszeit ist deshalb für den Menschen gefährlicher, weil sie durch den schnellen Zerfall mehr Strahlung abgibt. Es existieren Halbwertszeiten von Sekundenbruchteilen bis zu vielen hundert Milliarden Jahren. Von den vielen unterschiedlichen Zerfallsarten sind die nach den ersten drei Buchstaben des griechischen Alphabets benannten die bekanntesten Formen. Die dadurch entstehende Strahlung nennt man folglich Alfa-, Beta- und Gamma- Strahlung, wobei die Gamma Strahlung die energiereichste und biologisch aggressivste Form darstellt. Die Gefährlichkeit der Radioaktivität für den Menschen wird somit durch die Menge an radioaktivem Material, der Halbwertszeit und der Art der frei werdenden Strahlung bestimmt

Überall in der Natur sind radioaktive Elemente und dadurch bedingte Strahlung zu finden. Diese natürliche Radioaktivität wird terrestrische Strahlung genannt und ist für den Menschen in der Regel unschädlich. Bedingt durch bestimmte Erzvorkommen im Erdinneren tritt in einigen Gegenden erhöhte Strahlung auf. Überwiegend sind Vorkommen des radioaktiven Edelgases Radon als Zerfallsprodukt radioaktiver Materie die Ursache dafür. Radon dringt in Gebäude ein und erhöht die natürliche Strahlendosis langfristig. Neben diesem Edelgas können Baustoffe wie Gips, Zement, Ziegel oder Keramikfliessen einen höheren Gehalt an radioaktiven Nukliden besitzen und wie Granit oder Marmor die Gründe für erhöhte Strahlenwerte in Wohnräumen sein. Insbesondere bei Kindern, kranken oder sensiblen Personen kann erhöhte natürliche Radioaktivität zu Befindlichkeitsstörungen führen. Wegen der grossen Distanz bestand durch die Katastrophe in Fukushima für uns in Zentraleuropa zu keiner Zeit eine akute Strahlengefahr. Im Gegensatz zu Tschernobyl werden kaum grössere Mengen an radioaktivem Material zu uns gelangen. Die eigentliche Problematik von nuklearen Zwischenfällen liegt in der pathogenen Langzeitwirkung. Frei gesetzte radioaktive Partikel werden durch Wind und Niederschläge grossflächig verteilt. Sie gelangen in den Boden, in Gewässer und von dort in die Nahrungskette von Tier und Mensch.

Ihr Vorteil der Sanierung durch SKC

Die Ursachen für Strahlenbelastungen sind vielfältig. Eine umfassend energetische Sanierung trägt zum Schutz vor chronischen Strahlenbelastungen bei. Durch die Neutralisation pathogener Zellinformationen im Lebensumfeld wird das körpereigene Regulationssystem entlastet. Die Wiederherstellung und Stabilisierung eines natürlichen Innenraumklimas mit einem Überschuss an den wichtigen negativ geladenen Ionen regt die regenerativen Prozesse an und beugt der Überforderung des körpereigenen Regulationssystems vor. Gerade in Fällen von erhöhter natürlicher Radioaktivität oder der Aufnahme durch Lebensmittel wird der Organismus erheblich entlastet.
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