Infraschall

Das Thema Infraschall im Wohnumfeld gewinnt immer mehr an Bedeutung. Industrieanlagen, Schwerverkehr, Pumpen und vor allem die Windkraft gehören zu den wichtigsten Verursachern dieser „unhörbaren Geräusche“. Wie Ultraschall ist Infraschall für den Menschen nicht hörbar. Während man Ultraschall-Anwendungen aus der Medizin kennt, wird mehrheitlich angenommen, dass Infraschall wegen der geringen Frequenz für den Körper nicht wahrnehmbar sei. Bedingt durch die Klimadiskussion und der Verknappung fossiler Brennstoffreserven wird seit einigen Jahren der Ausbau alternativer Energiegewinnung vorangetrieben. In vielen Ländern spielt die Windkraft im Energiekonzept der Zukunft eine wichtige Rolle. Riesige Windparks entstanden im Ausland und auch in einigen Kantonen sind grössere Anlagen geplant. Zwar beträgt in der Schweiz der Mindestabstand von Windturbinen zu besiedeltem Gebiet 300 m, doch wegen der extrem niedrigen Frequenz breitet sich Infraschall nahezu ungehindert in der Luft aus. Er kann problemlos in hunderten Kilometern Entfernung zur Quelle noch nachgewiesen werden. Eine Studie aus den 1950er Jahren belegt diesen Umstand eindrücklich. Physiker zeichneten in Fribourg Infraschall aus west-nordwestlicher Richtung auf. Die aufgezeichneten Signale entsprachen exakt dem Wellengang des Nordatlantik in über 1500 km Entfernung [1Saxer, 1954]. Deshalb kann noch nicht einmal im Hinblick auf die internationalen Windparks in Ost- und Nordsee von „genügend“ Abstand zu bewohntem Gebiet gesprochen werden.

Bekannt geworden als das „Windturbinen Syndrom“ reagieren sensible Menschen und Kinder auf Windkraftanlagen mit einer Vielzahl von Befindlichkeitsstörungen [1Pierpont, 2010]. Neben den hörbaren Geräuschen produzieren Windräder auch Infraschallwellen [1Berglundet, 1999]. Die dadurch entstehende Oszillation des Luftdrucks verursacht Luft- bzw. Ionen-Turbulenzen wie sie auch in der Natur vorkommen. Solche niederfrequenten Luftdruckschwankungen entstehen bei Fallwinden wie dem Föhn. Eine Studie der ETH zeigte, dass niederfrequente Luftdruckschwankungen einer der auslösenden Faktoren für „Wetterfühligkeit“ ist [1Richner, 1978]. Die natürliche „Schichtung“ von negativ geladenen Anionen und positiven Kationen wird gestört. Solche Ionenverschiebung beeinflussen laut einer Studie den Seratonin Haushalt und besonders sensible Menschen reagieren auf solche Wetterlagen mit klassischen Föhn-Beschwerden wie Migräne, Gelenkschmerzen oder Depressionen [Krueger et al. 1968]. Der starke Einfluss des Infraschall auf die Psyche ist vielen Menschen nicht bewusst, dabei ergaben Untersuchungen sogar frequenzabhängige Auswirkungen. Je nach Frequenz können Zustände wie Unwohlsein, Angst oder Unsicherheit ausgelöst werden. Auch Veränderungen bei regulativen Prozessen wie Puls oder Blutdruck sowie negative Beeinflussung der Schlafstadien wurden als Folge von Infraschall dokumentiert [1Yamada et al., 1980]. Besonders aussagekräftig ist in diesem Zusammenhang die Infraschall Studie der Universität Bremen. Die Forscher stellten umfangreiche negative Auswirkungen fest: Beeinflussung der Hirnströme, Herabsetzung der Atemfrequenz, Veränderung des Puls, Verminderung des Sauerstoffpartialdrucks, vergrösserte Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Erhöhung des Blutdrucks, und Durchblutungsstörungen u.v.m. [1Schust, 1997].

1Das Quellenverzeichnis aller zitierten Studien und Literatur finden Sie hier.

Ihr Vorteil der Sanierung durch SKC

Durch eine umfassende Sanierung werden die negativen Auswirkungen der Infraschallwellen neutralisiert. Die Wiederherstellung und Stabilisierung des natürlichen Innenraumklimas mit einem Überschuss an den wichtigen negativ geladenen Ionen regt die regenerativen Prozesse an und beugt der Überforderung des körpereigenen Regulationssystems vor.
Foto-Quelle: Viola / pixelio