Elektro-Smog

Der Begriff Elektro-Smog umfasst fünf physikalische Feldarten.

1. Niederfrequenz (NF)

Niederfrequenz bezeichnet Felder mit niedriger Hertzzahl (Schwingung pro Sekunde) bis ca. 20.000 Hz. In der Niederfrequenz existieren zwei unterschiedliche Feldarten – das elektrische und das magnetische Wechselfeld. Das elektrische Wechselfeld wird durch die Spannung des Wechselstromes hervorgerufen. Sämtliche an eine Stromversorgung angeschlossen Leitungen oder Geräte verursachen unabhängig vom Betrieb dieses Feld. Das magnetische Wechselfeld entsteht beim Verbrauch des Stromes. Wird ein elektrisches Gerät in Betrieb genommen, fliesst Strom und  erzeugt das magnetische Wechselfeld.

Es gibt interne und externe Quellen für Elektro-Smog niederfrequenter Felder. Für interne Belastungen sind hauptsächlich die Hausstromversorgung und daran angeschlossene Geräte verantwortlich. Hauptquellen für externe Niederfrequenzbelastungen sind vor allem die örtliche Stromversorgung durch Hochspannungsleitungen, Transformerhäuschen und Umspannwerke sowie der Bahnstrom. Die negativen Auswirkungen von niederfrequenten Feldern werden durch Studien bestätigt. Laut einer dieser Studien reagieren Menschen bereits auf elektrische Signale, die eine Million Mal schwächer als ein EEG (Elektroenzephalogramm, Aktivitätsmesung des Gehirns) sind. Eine ganze Reihe erhöhter Risiken werden in der Studie genannt  wie negative Auswirkungen auf den Hormonhaushalt, Schwächung des Immunsystems oder erhöhtes Leukämie Risiko bei Kindern. [Cherry 2001]. Depression und erhöhtes Suizidrisiko hielt eine Studie der Universität Bern als Resultate fest. Die Auswirkungen stehen im Zusammenhang mit Veränderungen des Melatoninspiegels durch 16 2/3 Hz Bahnstrom [Pfluger et al. 2006].

 

2. Hochfrequenz (HF)

Die häufigste interne Quelle für hochfrequenten Elektro-Smog ist die so genannte Schnurlos-Technologie. Wireless LAN, Schnurlos Telefone oder Bluetooth Anwendungen, das Handy, Smartphones und Tablettcomputer verursachen diese Strahlung. Aber auch vermeintlich harmlose Geräte wie Babyphons, Fernsehgeräte oder Spielekonsolen tragen zu Belastungen bei. Oft wird die Reichweite solcher Geräte unterschätzt, die Signale durchdringen problemlos Wände und können teilweise auch noch in einiger Entfernung gemessen werden. Für externe Strahlung sind in der Hauptsache Handymasten, digitale terrestrische Sendesignale von Rundfunk und Fernsehen verantwortlich. Auch digitaler Funkverkehr z.B. von Polizei oder Feuerwehr und Richtfunk gehören dazu. Weiter zählen Satellitensignale für TV oder GPS sowie Radarstrahlen von Militär, Schifffahrt und Flugverkehr zu den Ursachen.

Eine oft unterschätzte externe Quelle sind Hochfrequenz Geräte in der Nachbarschaft. Die Felder eines schnurlos Telefons, eines Wireless LAN Netzwerks oder das Babyphon des Nachbarn können fast ohne Leistungsverlust Wände durchdringen. Ich selbst konnte früher mit meinem alten DECT Telefon ohne Probleme in der Wohnung meines Nachbarn telefonieren. Als ich einst Wireless LAN installierte (heute verzichte ich drauf), empfing ich sechs unterschiedliche Signale aus der Umgebung. Gerade diese umgebungsnahen Belastungen sind für mich besonders beachtenswert, weil man im Normalfall keinen Einfluss hat, ob und wann diese Geräte genutzt werden. Je nach Art und Alter der verwendeten Geräte ist die Sendeleistung ziemlich hoch. Viele Modelle senden zudem ständig bis zu vierundzwanzig Stunden ununterbrochen, völlig unabhängig, ob sie gerade benutzt werden oder nicht. Oft wird vergessen, dass Belastungen durch Elektro-Smog auch durch Quellen entstehen, die nicht Ihrer persönlichen Kontrolle unterliegen.

Die gesundheitsgefährdenden Auswirkungen können sehr unterschiedlich sein. So haben schwedische Wissenschaftler nachgewiesen, dass bereits relativ geringe Strahlenbelastungen durch gepulste Hochfrequenz Wellen von Handys oder Mobilfunkmasten die Funktion der Blut-Hirnschranke nachhaltig negativ beeinflussen. Durch eine Fehlfunktion gelangen mit dem Blut auch verschiedene schädliche Stoffe und Eiweissverbindungen ins Gehirn [1Salford, 2003]. Eine amerikanische  Studie zeigt, dass das Risiko für Fehlgeburten bei Schwangeren durch HF Wellen deutlich steigt [1Li et al., 2002] und japanische Forscher belegten den Einfluss der Handynutzung auf bestimmte Art der Tumorbildung [1Sato et al., 2009].

 3.Gleichfelder

Gleichfelder sind frequenzlos, daher werden sie auch statische Felder genannt. Man unterscheidet zwei Feldarten – das elektrostatische Feld und das magnetostatische Feld. Elektrostatische Felder sind überall in unserem Lebensumfeld zu finden. Der Grund dafür liegt in der häufigen Verarbeitung von Kunststoffen. Die meisten Kunststoffe sind sehr schlechte elektrische Leiter. Der Kunststoff lädt sich schnell elektrisch auf und es entstehen relativ hohe Spannungen. Knistern und spürbare elektrische Schläge sind die Folge. Schmerzhafte Entladungen liegen bereits in einem Bereich von 10.000 bis 20.000 Volt. Die meisten Felder bzw. Entladungen befinden sich aber unter der sensorischen Wahrnehmungsschwelle, dennoch sind wir überall von durch Kunstfasern und Plastik verursachten Feldern umgeben. Die gesundheitlichen Auswirkungen der Elektrostatik treten meist indirekt auf und werden deshalb unterschätzt. Durch starke statische Aufladung wird das elektrische Gleichgewicht des Raumklimas gestört. Statisch geladene Staubpartikel halten sich länger in der Luft und können dadurch leichter eingeatmet werden. Häufige elektrostatische Entladungen wirken zusätzlich negativ auf das Luftionen-Verhältnis in den Innenräumen. Das Verhältnis der, für unseren Stoffwechsel dringend benötigten negativ geladenen Sauerstoff-Ionen, wird ungünstig beeinflusst. Ein hoher Gehalt an negativ geladenen Luftionen kann bei Atemwegserkrankungen [1Hartl, 2009] oder Wetterfühligkeit [1Pfeiffer et al., 1979] Linderung bringen. Durch starke statische Felder werden die wichtigen Anionen in positiv geladene Kationen umgewandelt und verschlechtern so das Innenraumklima deutlich.

Auch die magnetostatischen Gleichfelder können vielerlei Ursachen haben. Elektromotoren, Strassenbahn- oder Trolleyverkehr, Photovoltaik und Gleichstrom erzeugen Magnetismus. Diese Felder sind besonders problematisch, weil sie andere Metalle magnetisieren können. Die Verwendung von Metallen im Hausbau ist vielfältig. Armierungen in den Wänden, Leitungen und Armaturen können durch Magnetfelder beeinflusst werden. Besonders nachteilig wirkt sich die Magnetisierung von metallischen Bauteilen der Bettkonstruktion aus. Vor allem magnetisierte Metallfedern von Federkernmatratzen sind problematisch weil sie körpernah das natürliche Erdmagnetfeld überlagern. Dadurch kann die wichtige nächtliche Regeneration empfindlich gestört werden. Eine Vielzahl von negativen Zellreaktionen werden kausal auf magnetostatische Felder zurückgeführt. In Verbindung mit Wechselfeldern sorgen Magnetfelder für die Ausschüttung des Chaperon Proteins Hsp 70 (Hitze Schock Protein 70) [Goodman, 2002]. Die Felder können in Wechselwirkung mit der DNS treten und wirken, besonders bei Kindern, Leukämie auslösend [Bowman et al. 2005]. Auch die Fortpflanzung wird laut einer US amerikanischen Studie zufolge beeinträchtigt, da schwache magnetische Felder die männliche Samenqualität verschlechtern [Li et al., 2002].

1Das Quellenverzeichnis aller zitierten Studien und Literatur finden Sie hier

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Foto-Quelle: Günter Hommes / pixelio, Steve Kazella / wikimedia, Oguraclutch / wikimedia